Datenschutz

Fast täglich hören wir heutzutage von „Datenpannen“: gehakte Server und E-Mail-Konten, Sicherheits­probleme mit Clouds, hier taucht eine Diskette mit individuellen Daten von tausenden Versicherten auf, dort wird eine CD mit Bankdaten zum Kauf angeboten. Diese Fälle sind zwar sehr medien­wirksam, aber vorsätzliche Handlungen wie „Insider-Datenklau“ oder höhere Gewalt und technisches Versagen machen nur einen kleinen Teil aus.

Bei rund 80 Prozent der „Datenpannen“ sind die Ursachen organisatorische Mängel, z. B. keine einheitlichen Regeln im Umgang mit persönlichen Daten bzw. deren Nicht­einhaltung, Unkenntnis der bearbeitenden Personen, ungeschützte Zutritts- und Zugangs­möglichkeiten, schlampiger Umgang mit vorhandenen Sicherheits­vorkehrungen, Sicherheits­software, Passwörtern etc.

Rechtliche Rahmen­bedingungen

Die rechtlichen Rahmen­bedingungen für den Alltag jedes öffentlichen und jedes Wirtschafts­unternehmens sind im Bundes­daten­schutz­gesetz (BDSG) sowie im Tele­kommunikations­gesetz (TKG) und im Telemedien­gesetz (TMG) geregelt: Erhebung, Speicherung, Nutzung von personen­gebunden Daten, Wahrung der Verbraucher­interessen, Vorgaben für elektronische Informations- und Kommunikations­dienste.

Wer muss einen Daten­schutz­beauftragten bestellen?

  • jede öffentliche Stelle
  • jedes Unternehmen (nicht öffentliche Stelle), in dem regelmäßig mehr als 9 Personen automatisiert mit personen­bezogenen Daten umgehen (inkl. Geschäfts­führung, Azubis, Praktikanten)
  • melde­pflichtige Daten­verarbeitung (z. B. Adress­handels­firmen, Markt-/Meinungs­forschung­institute, Auskunftteien)
Der Datenschutz­beauftragte kann sowohl ein interner als auch externer Daten­schutz­beauftragter sein.

Datenschutz-Organisation

Organisieren Sie die Geschäfts­abläufe in Ihrem Unternehmen so, dass sie einerseits den datenschutz­rechtlichen Anforderungen entsprechen und andererseits, dass Ihre Geschäfts­grundlage langfristig gesichert ist. Schlagwörter hierzu: Imageverlust durch Datenpanne bzw. auch Wirtschafts­spionage.

IT-Sicherheit

IT (Informations­technologien) dienen der auto­matisierten Verarbeitung von Daten verschiedenster Art. Schützen Sie diese Daten und stellen Sie sicher, dass
  • die Daten vertraulich behandelt werden
  • sie nur von befugten Personen be- bzw. verarbeitet werden können
  • sie befugten Personen jederzeit zugänglich sind (Datensicherung!)
  • sie aus verlässlichen Quellen stammen (Vermeidung von Rufschädigung, Manipulation)
Klassifizieren Sie Ihre Daten und stimmen Sie den Schutz­bedarf entsprechend ab! Schutz­möglichkeiten sind u. a. klare Regeln und die Kontrolle der Einhaltung, regelmäßige Programm-Updates, Daten­sicherungen, Zutritts­kontrolle, Begrenzung der Personen­zahl mit Zugang zu sensiblen Daten, Passwort­schutz etc.
Nur wer die Regeln kennt ...

Unsere Mitarbeiterin, Frau Britta Schweers, hat 2009 an einer Weiter­bildung des TÜV NORD teilgenommen und ist seit Oktober 2009 zertifizierte Datenschutz­beauftragte.

Fordern Sie uns heraus!

Vereinbaren Sie unter Tel. 0381 5191502 einen Termin für ein unverbind­liches Beratungs­gespräch oder nutzen Sie nachfolgendes Formular für Ihren Terminvorschlag!
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