gute Usability - damit die Besucher Ihrer Internetpräsentation auch Ihre Kunden werden (können)

Usability

Als Usability bezeichnet man die Anwender- oder Nutzerfreundlichkeit einer Website. Damit die Besucher einer Internetpräsentation auch zu Kunden werden (können), sollten/müssen verschiedene Aspekte bei der Umsetzung beachtet werden. Wir halten uns an ein paar grundlegende Regeln, die wesentlich den Erfolg einer Seite bestimmen z. B.:
  • alle Navigations-Rubriken müssen so einfach und treffend wie möglich benannt sein
  • nach Möglichkeit sollten immer alle Navigationspunkte im Sichtbereich sein, keine versteckten Links (der User muss sich zurecht finden, nicht wir, die sich täglich die Seite ansehen und genau wissen, wo welche Information steht bzw. wie man dahin kommt)
  • Die wichtigen Inhalte einer Seite sollten/müssen immer im Sichtbereich des Bildschirms angezeigt werden. Ein wichtiges Argument am Ende einer Seite, das erst nach scrollen sichtbar ist, wird ggf. überlesen.
  • keine Links in Fließtexten, der User klickt weg und liest die Seite nicht zu Ende, wichtige Informationen/Argumente werden nicht transportiert
  • speziell für die Bildschirmdarstellung optimierte Texte/Bilder
  • Text vorwiegend in Groß-/Kleinschrift (keine Versalien) und in gut lesbarer Größe
  • nach Möglichkeit dunkle Schrift auf hellem Grund
  • Kontraste und Farbzusammenstellungen sind so zu wählen, dass auch Besucher mit Rot-Grün-Sehschwäche bzw. Farbblindheit (9 % aller Männer) alles sehen können
  • kleine Ladezeiten/schneller Seitenaufbau auch ohne DSL/Kabel, viele Kunden im ländlichen Raum gehen sonst verloren
  • keine Plug-ins beim User voraussetzen, ohne die die Seiten nicht angezeigt werden können
  • W3C-Validität, damit die Website von allen internetfähigen Geräten und von allen Browsern korrekt dargestellt wird

In vielen Orten/Regionen ist eine schnelle Internetverbindung leider (noch) nicht möglich. Nicht nur ältere Internetnutzer scheuen sich im Zeitalter der Viren & Würmer vor Installationen und man kann nicht einfach davon ausgehen, dass sie über den neuesten Browser, Flashplayer, virtuelle Java-Maschine, den größten Bildschirm mit der höchsten Auflösung etc. verfügen.
In großen Unternehmen schränken Administratoren aus Sicherheitsgründen die Internetfunktionen der Mitarbeiter-PCs so stark ein, dass einige Anwendungen nicht mehr möglich sind (z. B. beim Deaktivieren von Active Scripting). Oft genug kommt es vor, dass dann ganze Websites nicht mehr funktionieren.

Wenn man nur Web-Freaks erreichen möchte, kann man die neuesten Web-Applikationen verwenden und beim Download spielt die Dateigröße auch nur eine untergeordnete Rolle, denn permanente Softwareaktualisierungen und eine schnelle DSL-/Kabelverbindung kann bei dieser Zielgruppe vorausgesetzt werden.

Wenn man Kunden von 18 bis 80 erreichen/gewinnen/bedienen möchte, muss die Internetpräsentation für alle Altersklassen händelbar und verständlich sein.

Wie in vielen anderen Bereichen auch ist "weniger" meistens "mehr"!

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und lassen Sie sich beraten.
(N)ONLINER Atlas 2011:
Laut Deutschlands größter Studie zur Nutzung des Internets sind 74,7 % der Deutschen (52,7 Millionen Personen über 14 Jahren) online. Das größte Wachstum liegt in der Altersgruppe 50plus, insbesondere der 50 bis 59-jährigen. 15,9% aller Onliner surfen immer noch mit ISDN (9%) oder analog (6,9%).
mehr unter www.nonliner-atlas.de
 
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